Satzung des Vereins Hilfe fĂŒr das verlassene Kind e.V.

Satzung des Vereins Hilfe fĂŒr das verlassene Kind e.V.

nach dem Beschluss der
Mitgliederversammlung vom 30.05.1984

geÀndert nach dem Beschluss der
Mitgliederversammlung vom 01.10.1996

geÀndert nach dem Beschluss der
Mitgliederversammlung vom 08.09.1999

geÀndert nach dem Beschluss der
Mitgliederversammlung vom 16.10.2002

geÀndert nach dem Beschluss der
Mitgliederversammlung am 20.07.2009

geÀndert nach dem Beschluss des
Vorstandes am 17.10.2016
(SatzungsĂ€nderung gemĂ€ĂŸ § 14, Abs.4 der Satzung)

Hilfe fĂŒr das verlassene KIND e.V. ist unter der Nummer VR 3616
in das Vereinsregister des Amtsgerichts Gießen eingetragen.

§ 1
Name und Sitz des Vereins
Der Verein hat den Namen „Hilfe fĂŒr das verlassene KIND e.V.“.
Er hat seinen Sitz in 36341 Lauterbach 1.

§ 2
Eintragung im Vereinsregister
Er ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 3
Zweck des Vereins

  1.  Zwecke des Vereins sind
    1. die Förderung der Jugendhilfe
    2. die Förderung der Erziehung und Volks- und Berufsbildung
    3. die Förderung des Wohlfahrtswesens
  2. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch
    1. Hilfen zur Erziehung, Beratung und nachfolgende Betreuung von verlassenen, verwahrlosten,
      von Verwahrlosung bedrohten, seelisch und sozial hilfebedĂŒrftigen Kindern, Jugendlichen
      und jungen Erwachsenen. Dazu sind entsprechende Einrichtungen zu schaffen, zu unterhalten
      und weiterzuentwickeln. Grundlage der Hilfe bilden SGB VIII, SGB II, SGB III,
      SGB IX und SGB XII.
    2. die Betreuung und Förderung alleinerziehender MĂŒtter mit Kind und die Ermöglichung
      beruflicher Qualifizierung fĂŒr Jugendliche und junge Erwachsene durch eigene berufsbildende
      und berufsfördernde Angebote.
    3. Der Verein soll bei seinen Maßnahmen eng mit den zustĂ€ndigen Stellen des Landes, des
      Kreises, der Gemeinden und kirchlichen Stellen zusammenarbeiten. Außerdem soll der
      Verein auch mit den Bildungs- und AusbildungsstĂ€tten der hilfebedĂŒrftigen Kinder und Jugendlichen
      stets in Verbindung stehen.
    4. Die Hilfeleistungen werden nicht abhÀngig gemacht von Staatszugehörigkeit, Herkunft,
      Geschlecht und Konfessionszugehörigkeit der HilfebedĂŒrftigen.
  3. Der Verein erfĂŒllt seine satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke ĂŒberwiegend selbst. Er kann jedoch auch zur
    Verwirklichung seiner satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke andere gemeinnĂŒtzige Körperschaften mit gleicher
    Zielsetzung finanziell, materiell oder ideel unterstĂŒtzen, sich an anderen gemeinnĂŒtzigen
    Körperschaften mit gleicher oder Àhnlicher Zielsetzung beteiligen und Stiftungen errichten.

§ 4
GemeinnĂŒtzigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige und mildtĂ€tige Zwecke im Sinne
    des Abschnittes „steuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tÀtig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die
    Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke verwendet werden.
  3. Der Verein darf keine juristische oder natĂŒrliche Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck
    fremd sind oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe Zuwendungen oder VergĂŒtungen begĂŒnstigen.
  4. Der Verein kann zur Verwirklichung seiner Zwecke Zweckbetriebe unterhalten und steuerpflichtige
    wirtschaftliche GeschĂ€ftsbetriebe durchfĂŒhren, soweit diese nicht der GesamttĂ€tigkeit des Vereins
    das GeprÀge geben.

§ 5
Mitgliedschaft

  1. Vereinsmitglied kann jede natĂŒrliche und juristische Person werden. Ein Aufnahmeantrag ist
    schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch schriftliche
    BestÀtigung.
  2. Bei SchĂ€digung des Vereinsinteresses kann ein Ausschluß eines Mitgliedes erfolgen. Der Ausschluß
    wird durch den Vorstand beschlossen und ausgesprochen.
  3. Der Verein kann MitgliedsbeitrĂ€ge erheben. Über deren Erhebung und Höhe beschließt die Mitgliederversammlung.
  4. Der Austritt aus dem Verein ist schriftlich dem Vorstand mitzuteilen. Von einer KĂŒndigungsfrist
    wird abgesehen.

§ 6
Verwaltung

  1. Die Verwaltung des Vereins und seiner Einrichtungen ist zentral durchzufĂŒhren. Zum Leiter der
    Verwaltung wird vom Vorstand ein GeschĂ€ftsfĂŒhrer bestellt, der auch dem Vorstand angehören
    kann. Die Rechte und Pflichten des GeschĂ€ftsfĂŒhrers werden in einem Arbeitsvertrag festgesetzt
    und von Vorstand und GeschĂ€ftsfĂŒhrer unterzeichnet.

§ 7
Finanzen

  1. Die Mittel zur Erreichung seiner Zwecke erhĂ€lt der Verein durch die BeitrĂ€ge seiner Mitglieder, ZuschĂŒsse
    des Staates, des Kreises, der Gemeinde, durch Spenden, VermÀchtnisse und andere Zuwendungen.
  2. Die Verwaltung der Mittel erfolgt durch den GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Dieser hat eine ordentliche, nach kaufmĂ€nnischen
    GrundsĂ€tzen zu fĂŒhrende Buchhaltung einzurichten und zu unterhalten, einen monatlichen
    Status dem Vorstand vorzulegen und eine jĂ€hrliche Rechnungslegung mit VermögensĂŒbersicht,
    Aufwands- und Ertragsrechnung durch einen SteuerbevollmÀchtigten erstellen zu lassen. Die jÀhrliche
    Ertragsrechnung ist den Vorstandsmitgliedern in je einem Exemplar zuzustellen. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer
    ist an die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes gebunden. Über die Verwendung
    der Mittel entscheidet der Vorstand.
  3. Die Jahresrechnung ist zu prĂŒfen, das Ergebnis ist der Mitgliederversammlung vorzulegen.
  4. Etwaige Gewinne dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten
    keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen
    aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung
    des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten
    Sacheinlagen zurĂŒck.

§ 8
GeschÀftsjahr

  1. Das GeschÀftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 9
Organe des Vereins

  1. der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand
  2. die BeirÀte
  3. die Mitgliederversammlung
  4. das Aufsichtsgremium

§ 10
Vorstand

  1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. oder 2. Vorsitzenden – jeweils gemeinsam
    mit einem weiterenVorstandsmitglied – vertreten.
  2. Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand besteht aus:
  3. a) dem/der 1. Vorsitzenden
    b) dem/der 2. Vorsitzenden
    c) 5 BeisitzerInnen
  4. Die unter a) – c) genannten Personen werden von der Mitgliederversammlung auf 3 Jahre gewĂ€hlt.
    Scheidet ein Vorstandmitglied vor Ablauf dieser Frist aus, muß sich der Vorstand selbst ergĂ€nzen,
    wenn durch dieses Ausscheiden die Zahl der Stimmberechtigten Vorstandsmitglieder weniger als
    7 betrÀgt. Nur Vereinsmitglieder können in den Vorstand gewÀhlt werden.
  5. Der Vorstand ist beschlußfĂ€hig, wenn mindestens die HĂ€lfte seiner Mitglieder anwesend sind. Die
    BeschlußfĂ€higkeit erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die
    Stimme des/der Vorsitzenden. Von den jeweiligen Sitzungen ist ein Protokoll zu fertigen, das von
    dem/der Vorsitzenden und dem/der ProtokollfĂŒhrer/in zu unterschreiben ist.
  6. Zur fachlichen Beratung des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes können BeirĂ€te gebildet werden, die
    nicht unbedingt Mitglieder des Vereins sein mĂŒssen. Zu Mitgliedern eines Beirates können Vertreter
    einer Behörde, einer Organisation oder fachlich geeignete Persönlichkeiten durch den Vorstand
    ernannt werden. Die Vertreter des Landes Hessen (Landesjugendamt), der StÀdte und Gemeinden,
    in denen sich Einrichtungen befinden, des ParitÀtischen Wohlfahrtsverbandes Hessen können an
    den Sitzungen der BeirÀte, deren Tagesordnung ihnen mitzuteilen ist, jederzeit teilnehmen.

§ 11
Aufsichtsgremium

  1. Das Aufsichtsgremium ĂŒberwacht die Arbeit von Vorstand und GeschĂ€ftsfĂŒhrung zwischen den
    Mitgliederversammlungen
  2. Es wird von der Mitgliederversammlung gewÀhlt und berichtet dieser.
  3. NÀheres regelt die GeschÀftsordnung des Aufsichtsgremiums, die von der Mitgliederversammlung
    zu beschließen ist.
  4. Die Haftung der ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder, der ehrenamtlichen Mitglieder des Aufsichtsgremiums,
    des VereinsgeschĂ€ftsfĂŒhrers und ihrer ErfĂŒllungsgehilfen wird ausgeschlossen.
    Dies gilt nicht fĂŒr
    a) SchÀden aus vorsÀtzlicher oder fahrlÀssiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder Gesundheit
    b) SchÀden sonstiger Art, die vorsÀtzlich oder grob fahrlÀssig verursacht wurden.

§ 12
Mitgliederversammlung

  1. Die Mitglieder des Vereins sind vom Vorstand mindestens einmal innerhalb eines GeschÀftsjahres
    unter BeifĂŒgung der Tagesordnung zur Mitgliederversammlung einzuberufen.
  2. Der/die 1.Vorsitzende, bei Verhinderung der/die 2. Vorsitzende, leitet die Mitgliederversammlung.
    Über ihren Verlauf ist ein Protokoll zu fertigen und von dem/der Vorsitzenden und dem/der
    ProtokollfĂŒhrer/in zu unterschreiben.
  3. Die Einladung muß mindestens 10 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich an die Mitglieder
    ergehen.
  4. Ein Mitglied kann sich durch schriftlicheVollmacht durch ein anderes, namentlich zu benennendes
    Mitglied vollwertig stimmrechtlich vertreten lassen. Die Einzelvollmacht muß bei der Mitgliederversammlung
    vorliegen.

§ 13
Aufgaben der Mitgliederversammlung

  1. Wahl des Vorstandes
  2. Wahl des Aufsichtsgremiums
  3. Entgegennahme des Jahresberichtes und der jÀhrlichen Rechnungslegung
  4. Feststellung des Jahresabschlusses und Entlastung der Vorstandes
  5. Genehmigung des Haushaltsplanes
  6. Erwerb und VerĂ€ußerung von GrundstĂŒcken
  7. Aufnahme von langfristigen Darlehen
  8. Auflösung des Vereins

§ 14
BeschlußfĂ€higkeit der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfĂ€hig, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder einschließlich
    des Vorstandes anwesend ist. Wird diese Zahl nicht erreicht, so ist eine erneute Versammlung
    einzuberufen, die ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlußfĂ€hig ist. Bei Abstimmung
    genĂŒgt einfache Stimmenmehrheit.
  2. Bei der BeschlußfĂ€higkeit ĂŒber die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins bedarf
    es der Zustimmung von 2/3 der anwesenden Mitglieder, soweit das Gesetz in § 33 BGB keine anderen
    Mehrheiten vorsieht (z.B. ZweckÀnderung).
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn dies von mindestens
    einem Drittel der Mitglieder verlangt wird.
  4. SatzungsĂ€nderungen, die von der Gerichts- oder Finanzbehörde verlangt werden, fĂŒhrt der Vorstand
    durch.

§ 15
Auflösung des Vereins
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fÀllt das Vermögen
des Vereins dem ParitÀtischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Hessen e.V., Frankfurt a.M. zu,
der es unmittelbar und ausschließlich fĂŒr gemeinnĂŒtzige und mildtĂ€tige Zwecke zu verwenden hat.

So helfen Sie mit Ihrer Spende:
  • Mit Ihrer Spende sichern Sie unsere Investitionen fĂŒr junge MĂŒtter und ihre Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, denen wir hĂ€ufig in schwierigsten Lebenslagen helfen.


    Wir bauen unsere oft innovativen Angebote stetig aus und ermöglichen damit diesen Menschen ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben und eine lebenswerte Zukunft.


    Mit Ihrer UnterstĂŒtzung sichern wir u.a. die QualitĂ€t dieser Arbeit. Das DZI-Spendensiegel ist ein Garant dafĂŒr, dass Ihre Hilfe ankommt.


    Sie können sich auch jederzeit direkt informieren, wie Ihre Spendengelder verwendet werden. Frau Marina Hansel, langjÀhriges Mitglied im Förderverein, beantwortet Ihre Fragen gerne.


    Rufen Sie einfach an: Tel. 066 41 / 96 75 18

DZI Spendensiegel